Ergotherapie hilft Kindern dabei, ihre Fähigkeiten im Alltag sicherer zu nutzen und weiterzuentwickeln.
Wir fördern gezielt Motorik, Wahrnehmung, Konzentration und sozial-emotionale Kompetenzen
– immer orientiert an den individuellen Bedürfnissen des Kindes.
Unsere ergotherapeutische Arbeit gliedert sich in folgende Förderbereiche:
Die ergotherapeutische Arbeit im Bereich der Grobmotorik umfasst die Förderung grundlegender Bewegungsfähigkeiten. Dazu gehören Körperhaltung, Muskelspannung, Kraftdosierung, Gleichgewicht, Koordination sowie die Planung und Ausführung von Bewegungsabläufen. Ziel ist es, dem Kind eine sichere und altersentsprechende Bewegungsfähigkeit zu ermöglichen, die Voraussetzung für Spiel, Lernen und Alltagsaktivitäten ist.
Feinmotorik bezieht sich auf die gezielte Steuerung kleiner Muskelgruppen, insbesondere der Hände und Finger. Gefördert werden Handgeschicklichkeit, Fingerbeweglichkeit, Kraftdosierung, Handdominanz sowie die Hand-Auge-Koordination. In der Graphomotorik liegt der Schwerpunkt auf schreibvorbereitenden Fähigkeiten wie Stifthaltung, Linienführung, Ausdauer und Schreibtempo, um schulische Anforderungen bewältigen zu können.
Hier steht die Verarbeitung und Integration von Sinnesreizen im Vordergrund. Die Ergotherapie unterstützt Kinder dabei, Informationen aus den verschiedenen Sinnessystemen (taktil, vestibulär, propriozeptiv, visuell, auditiv) angemessen zu verarbeiten und miteinander zu verknüpfen. Ziel ist eine verbesserte Körperwahrnehmung, Handlungsplanung und Anpassungsfähigkeit im Alltag.
In diesem Bereich werden grundlegende geistige Funktionen gefördert, die für Lernen und Handeln notwendig sind. Dazu zählen Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Handlungsplanung, Problemlösungsfähigkeiten sowie die Fähigkeit zur Selbststeuerung. Die ergotherapeutische Intervention zielt darauf ab, das Kind in seiner Selbstständigkeit und schulischen Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
Die Förderung der sozial-emotionalen Entwicklung beinhaltet die Unterstützung im Umgang mit eigenen Gefühlen sowie im sozialen Miteinander. Dazu gehören Emotionsregulation, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle, Selbstwertgefühl und soziale Kompetenzen wie Kontaktaufnahme, Regelverständnis und Konfliktlösung. Ziel ist eine altersangemessene soziale Teilhabe in Familie, Kindergarten oder Schule.
In diesem Bereich unterstützt die Ergotherapie Kinder dabei, alltägliche Handlungen möglichst selbstständig auszuführen. Dazu zählen An- und Ausziehen, Essen und Trinken, Körperpflege, Ordnung halten sowie altersentsprechende Verantwortung im Alltag. Die Förderung der Selbstständigkeit stärkt das Selbstvertrauen des Kindes und entlastet das soziale Umfeld